Ein überstandener Krebs oder eine schwere Erkrankung sollte nicht ein Leben lang über Versicherungsentscheidungen bestimmen. Genau hier setzt das Recht auf Vergessen an. Für viele Menschen in Portugal, darunter auch deutschsprachige Expats, kann diese Regelung entscheidend sein, wenn sie eine Immobilie finanzieren, eine Lebensversicherung für die Hypothek benötigen oder einen Verbraucherkredit absichern möchten. Mit dem Decreto Lei n.º 79/2026 wurde die Anwendung dieses Rechts endlich klarer geregelt. Das ist besonders wichtig für Menschen, die eine schwere Krankheit überwunden haben und nicht länger durch ihre medizinische Vergangenheit benachteiligt werden sollen. In diesem Artikel erklären wir, was das Recht auf Vergessen in Portugal bedeutet, wer davon profitieren kann, welche Fristen gelten, welche Änderungen 2026 relevant sind und warum professionelle Unterstützung durch einen spezialisierten Versicherungsmakler wie C1 Broker für Expats in Portugal besonders wertvoll sein kann.
Was bedeutet das Recht auf Vergessen bei Versicherungen in Portugal?
Das Recht auf Vergessen bedeutet, vereinfacht gesagt, dass eine überwundene schwere Erkrankung eine Person nicht dauerhaft bei bestimmten Versicherungen benachteiligen darf. Wer eine Krebserkrankung, eine schwere gesundheitliche Situation oder eine relevante Behinderung überwunden oder stabilisiert hat, soll unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr verpflichtet sein, diese frühere medizinische Situation bei bestimmten Versicherungsverträgen offenzulegen.
In Portugal betrifft diese Regelung vor allem Versicherungen, die mit Wohnungsbaukrediten oder Verbraucherkrediten verbunden sind. Besonders relevant ist das für Menschen, die eine Immobilie kaufen und dafür eine Lebensversicherung im Zusammenhang mit der Hypothek benötigen. Viele Expats erleben genau an diesem Punkt Unsicherheit, weil sie nicht wissen, welche medizinischen Informationen sie angeben müssen, was eine Versicherung fragen darf und ob eine frühere Krankheit zu höheren Prämien oder Ausschlüssen führen kann.
Die rechtliche Grundlage wurde bereits mit dem Gesetz n.º 75/2021 geschaffen. Dieses Gesetz verbietet diskriminierende Praktiken von Banken und Versicherern aufgrund einer früheren gesundheitlichen Situation, sobald bestimmte gesetzliche Fristen nach Abschluss der Behandlung erfüllt sind. In der Praxis bedeutete dies, dass Versicherer bestimmte überwundene Erkrankungen nicht mehr für eine Prämienerhöhung, eine Ablehnung oder einen Ausschluss verwenden dürfen.
Das Problem war jedoch lange Zeit die praktische Umsetzung. Das Gesetz existierte, aber viele Details waren nicht klar genug geregelt. Für Versicherte, Ärzte, Banken, Versicherer und Makler blieb häufig unklar, wann genau eine Krankheit als überwunden gilt, welche Frist anzuwenden ist und wie das Recht korrekt ausgeübt werden kann. Mit dem Decreto Lei n.º 79/2026 wurde diese Lücke nun geschlossen.
Ein deutscher Rentner aus Cascais sagte uns kürzlich, dass er nach einer überstandenen Krebserkrankung nicht mehr wusste, ob er bei seiner portugiesischen Hypothekenversicherung seine frühere Diagnose angeben musste. Seine grösste Sorge war nicht nur die Prämie, sondern die Angst, später im Schadenfall Probleme zu bekommen. C1 Broker half ihm, die geltenden Fristen zu verstehen und die Versicherungsoptionen sauber zu prüfen. Danach fühlte er sich deutlich sicherer, weil er wusste, dass seine Entscheidung auf klaren Informationen beruhte.
Was ändert sich durch das Decreto Lei 79/2026?
Das Decreto Lei n.º 79/2026 schafft das Recht auf Vergessen nicht neu. Dieses Recht bestand bereits. Die wichtigste Änderung liegt darin, dass die Anwendung nun konkreter, verständlicher und praktischer geregelt wird. Für Verbraucher ist das entscheidend, weil ein Recht nur dann wirklich schützt, wenn klar ist, wie es im Alltag angewendet werden kann.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist eine spezifische Referenztabelle für onkologische Erkrankungen. Früher galt im Allgemeinen eine Frist von zehn Jahren nach Abschluss der Behandlung oder fünf Jahren, wenn die Erkrankung vor dem 21. Lebensjahr eingetreten war. Mit der neuen Regelung gibt es nun für bestimmte Krebsarten differenziertere Fristen, die je nach Krankheit, Stadium und individueller Situation kürzer sein können.
Diese Tabelle umfasst verschiedene Gruppen onkologischer Erkrankungen, darunter Brustkrebs, Schilddrüsenkrebs, Darmkrebs, Hodenkrebs, Prostatakrebs, Gebärmutterkrebs, Nierenkrebs, Hautkrebs, Leukämien und Hodgkin Lymphome. In bestimmten Fällen können die relevanten Fristen nun zwischen zwei und fünf Jahren liegen. Das ist für Betroffene ein grosser Unterschied, denn es kann bedeuten, dass eine Person deutlich früher wieder zu faireren Versicherungsbedingungen Zugang erhält.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die genauere medizinische Definition. Vor der neuen Regelung war oft unklar, wann eine Behandlung tatsächlich als abgeschlossen gilt. Beginnt die Frist nach der Operation, nach der Chemotherapie, nach einer Nachbehandlung oder nach der letzten medizinischen Kontrolle? Das Decreto Lei n.º 79/2026 führt klarere Begriffe ein und hilft damit, den Startpunkt der jeweiligen Frist besser zu bestimmen.
Auch Versicherungsmakler und Versicherungsvermittler werden ausdrücklich in die Regelung einbezogen. Das ist besonders relevant, weil viele Kunden nicht direkt mit einem Versicherer sprechen, sondern sich an einen Makler wenden. Für C1 Broker bedeutet dies, dass die Informationspflichten, die professionelle Prüfung und die faire Behandlung des Kunden noch stärker im Mittelpunkt stehen.
Für Expats ist diese Klarstellung besonders wichtig. Wer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Portugal zieht, bringt oft medizinische Unterlagen aus einem anderen System mit. Die Diagnose, Behandlung und Nachsorge wurden vielleicht im Heimatland dokumentiert, während die Versicherung nun in Portugal abgeschlossen werden soll. Ohne professionelle Begleitung kann diese Schnittstelle schnell verwirrend werden.
Wer kann vom Recht auf Vergessen profitieren?
Das Recht auf Vergessen gilt nicht automatisch für jede frühere Krankheit und nicht für jede Versicherung. Es hängt davon ab, welche Erkrankung vorlag, wann die Behandlung abgeschlossen wurde, ob die Erkrankung überwunden oder stabilisiert ist und welche Art von Versicherung abgeschlossen werden soll.
Grundsätzlich können Menschen profitieren, die eine schwere Erkrankung überwunden haben und die gesetzlich vorgesehenen Fristen erfüllen. Bei vielen Erkrankungen gilt weiterhin die allgemeine Frist von zehn Jahren nach Behandlungsende. Wenn die Krankheit vor dem 21. Lebensjahr aufgetreten ist, kann eine Frist von fünf Jahren gelten.
Für bestimmte Krebserkrankungen, die in der neuen Referenztabelle enthalten sind, können jedoch kürzere Fristen gelten. Das ist einer der wichtigsten Fortschritte der neuen Regelung. Sie berücksichtigt stärker den medizinischen Fortschritt und die Tatsache, dass viele Krebsarten heute früher erkannt und erfolgreicher behandelt werden können.
Das Recht kann auch in Situationen der sogenannten Mitigation relevant sein. Damit sind Fälle gemeint, in denen eine Erkrankung nicht vollständig geheilt ist, aber dauerhaft und wirksam kontrolliert wird. In solchen Fällen kann eine Frist von zwei Jahren kontinuierlicher und wirksamer Behandlung gelten.
Auch frühere Behinderungssituationen können betroffen sein. Wenn eine Person früher einen Behinderungsgrad von mindestens 60 Prozent hatte, dieser sich später aber verbessert hat, kann das Recht auf Vergessen in Bezug auf die frühere Situation anwendbar sein. Eine aktuell bestehende relevante Behinderung muss jedoch weiterhin angegeben werden, wenn sie für das versicherte Risiko relevant ist.
Wichtig ist auch, den Anwendungsbereich richtig zu verstehen. Das Recht auf Vergessen gilt in Portugal speziell für Versicherungen, die mit Wohnungsbaukrediten und Verbraucherkrediten verbunden sind. Es gilt nicht automatisch für jede private Krankenversicherung, jede eigenständige Lebensversicherung oder jede andere Versicherung.
Eine Schweizer Kundin, die eine Wohnung in der Nähe von Lissabon kaufen wollte, war unsicher, ob ihre frühere Schilddrüsenkrebserkrankung bei der Hypothekenversicherung noch eine Rolle spielen durfte. Sie hatte Angst, dass eine falsche Antwort im Gesundheitsfragebogen später zu Problemen führen könnte. C1 Broker half ihr, die Situation strukturiert zu prüfen und die Kommunikation mit den Versicherern professionell vorzubereiten. Das Ergebnis war nicht nur eine bessere Orientierung, sondern auch ein deutlich ruhigeres Gefühl beim Immobilienkauf.
Wie übt man das Recht auf Vergessen in der Praxis aus?
In der Theorie klingt das Recht auf Vergessen einfach. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, muss eine frühere überwundene Erkrankung bei bestimmten Versicherungen nicht mehr angegeben werden. In der Praxis ist jedoch Vorsicht notwendig, denn eine falsche Einschätzung kann später ernsthafte Folgen haben.
Wenn eine Person die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, darf sie die betreffende überwundene oder stabilisierte Erkrankung bei den betroffenen Versicherungen nicht angeben. Wird im Gesundheitsfragebogen nach dieser Erkrankung gefragt, kann sie unter den Voraussetzungen des Rechts auf Vergessen verneint werden.
Das bedeutet jedoch nicht, dass man diese Entscheidung leichtfertig treffen sollte. Entscheidend ist, ob die Fristen tatsächlich erfüllt sind und ob die Krankheit unter die allgemeinen Regeln oder unter die neue spezifische Tabelle fällt. Ebenso wichtig ist die Frage, wann genau die Behandlung als abgeschlossen gilt.
Die portugiesische Aufsichtsbehörde ASF empfiehlt, auch wenn eine ärztliche Bescheinigung nicht zwingend erforderlich ist, eine medizinische Bestätigung aufzubewahren. Diese kann später helfen, falls es zu Unklarheiten oder einem Streit mit dem Versicherer kommt. Für Expats ist das besonders sinnvoll, weil medizinische Unterlagen aus dem Ausland oft anders aufgebaut sind als portugiesische Dokumente.
Wer das Recht auf Vergessen geltend macht, obwohl die Voraussetzungen nicht erfüllt sind, kann sich einem erheblichen Risiko aussetzen. Im schlimmsten Fall kann ein Versicherer bei einem späteren Leistungsfall prüfen, ob Angaben korrekt waren, und die Leistung verweigern, wenn eine relevante Information zu Unrecht verschwiegen wurde.
Deshalb ist professionelle Beratung so wichtig. Es geht nicht darum, möglichst wenig anzugeben. Es geht darum, korrekt zu verstehen, was rechtlich angegeben werden muss und was nicht mehr angegeben werden darf oder muss. Diese Unterscheidung ist für Laien oft schwierig, besonders wenn mehrere Länder, unterschiedliche medizinische Systeme und eine fremde Sprache im Spiel sind.
Warum dieses Thema für deutschsprachige Expats in Portugal besonders wichtig ist
Viele deutsche, österreichische und schweizerische Expats ziehen nach Portugal, um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Manche kommen für den Ruhestand, andere für die Arbeit, für mehr Lebensqualität, für die Familie oder für eine Immobilie am Meer. Dabei bringen sie natürlich ihre persönliche Lebensgeschichte mit. Dazu können auch frühere Krankheiten gehören.
In Portugal wird beim Abschluss einer Hypothekenversicherung häufig ein Gesundheitsfragebogen verlangt. Für Menschen, die das portugiesische System nicht kennen, kann dieser Moment belastend sein. Die Fragen sind manchmal technisch formuliert, die Folgen einer Antwort sind nicht immer klar und viele Kunden fürchten, dass eine frühere Krankheit zu einer Ablehnung, einem Zuschlag oder einem Ausschluss führt.
Für Expats kommt hinzu, dass sie oft zwischen verschiedenen Systemen stehen. Die Behandlung fand vielleicht in München, Zürich, Wien oder Hamburg statt. Die Bank sitzt in Portugal. Die Versicherung arbeitet mit portugiesischen Formularen. Die rechtliche Grundlage ist portugiesisch. Genau hier entstehen Unsicherheit und Stress.
Ein österreichisches Ehepaar, das in den Algarve ziehen wollte, fragte uns, ob eine frühere Krebserkrankung die Finanzierung ihres Hauses gefährden könnte. Beide waren nicht sicher, ob portugiesische Versicherer dieselben medizinischen Informationen verlangen dürfen wie Versicherer in Österreich. C1 Broker erklärte ihnen die portugiesischen Regeln, verglich passende Versicherer und half, die nächsten Schritte ohne unnötigen Druck zu planen. Für das Paar war entscheidend, nicht allein mit Formularen und rechtlichen Begriffen dazustehen.
Das Recht auf Vergessen kann für solche Situationen eine echte Entlastung sein. Es schützt Menschen davor, dauerhaft auf eine überwundene Krankheit reduziert zu werden. Gleichzeitig muss es korrekt angewendet werden, damit der Schutz tatsächlich funktioniert.
Welche Versicherungen sind betroffen?
Das Recht auf Vergessen ist vor allem bei Versicherungen relevant, die mit einem Kredit verbunden sind. In Portugal betrifft dies insbesondere Lebensversicherungen im Zusammenhang mit einem Wohnungsbaukredit sowie bestimmte Versicherungen im Zusammenhang mit Verbraucherkrediten.
Bei einem Immobilienkauf in Portugal verlangen Banken häufig eine Lebensversicherung, die den Kredit im Todesfall oder bei bestimmten schweren Risiken absichert. Für Menschen mit früheren schweren Erkrankungen war genau dieser Punkt oft problematisch. Versicherer konnten höhere Prämien verlangen, Ausschlüsse anwenden oder den Abschluss erschweren.
Durch das Recht auf Vergessen dürfen überwundene oder stabilisierte Erkrankungen nach Ablauf der geltenden Fristen nicht mehr zu einer ungerechtfertigten Benachteiligung führen. Das betrifft jedoch nicht automatisch alle Versicherungsarten.
Private Krankenversicherungen in Portugal folgen anderen Regeln. Auch eigenständige Lebensversicherungen, die nicht mit einem Kredit verbunden sind, fallen nicht automatisch unter denselben Schutzbereich. Deshalb sollten Expats immer prüfen lassen, für welches Produkt die Regelung gilt und welche Angaben jeweils erforderlich sind.
C1 Broker unterstützt Kunden dabei, genau diese Unterschiede zu verstehen. Denn für jemanden, der neu in Portugal ist, können Begriffe wie Hypothekenversicherung, Lebensversicherung, Kreditabsicherung, Krankenversicherung und Risikoprüfung schnell ineinander übergehen. Die Unterschiede sind aber wichtig, weil sie darüber entscheiden können, welche Rechte und Pflichten gelten.
Was sollten Expats vor dem Abschluss einer Versicherung prüfen?
Bevor Sie eine Versicherung in Portugal abschliessen und das Recht auf Vergessen relevant sein könnte, sollten Sie Ihre Situation sorgfältig prüfen. Das Ziel ist nicht, den Prozess komplizierter zu machen. Das Ziel ist, spätere Probleme zu vermeiden und mit Klarheit zu handeln.
Zunächst sollten Sie feststellen, welche Versicherung Sie tatsächlich benötigen. Handelt es sich um eine Lebensversicherung für einen Hypothekenkredit, eine Versicherung für einen Verbraucherkredit, eine private Krankenversicherung oder ein anderes Produkt? Danach sollte geprüft werden, ob Ihre frühere Erkrankung unter die allgemeine Regelung oder unter die spezifische Referenztabelle des Decreto Lei n.º 79/2026 fällt.
Ebenso wichtig ist der Zeitpunkt des Behandlungsendes. Viele Kunden erinnern sich an die Diagnose oder an die letzte Operation, aber nicht unbedingt an das juristisch relevante Ende des therapeutischen Protokolls. Genau hier kann eine ärztliche Bestätigung hilfreich sein.
Auch die Sprache spielt eine wichtige Rolle. Wenn Sie portugiesische Versicherungsformulare nicht vollständig verstehen, sollten Sie nicht einfach unterschreiben. Ein Gesundheitsfragebogen ist kein reines Verwaltungsdokument. Ihre Antworten können später Auswirkungen auf den Versicherungsschutz haben.
Schliesslich sollten Sie die erhaltenen Angebote nicht nur nach dem Preis vergleichen. Ein günstiger Beitrag ist nur dann sinnvoll, wenn die Bedingungen, Ausschlüsse, Wartezeiten und Leistungsvoraussetzungen zu Ihrer Situation passen. Gerade bei sensiblen medizinischen Vorgeschichten ist eine sorgfältige Prüfung wichtiger als eine schnelle Entscheidung.
Warum ein spezialisierter Versicherungsmakler wie C1 Broker wichtig ist
Das Recht auf Vergessen ist ein wertvoller Schutz, aber seine praktische Anwendung verlangt Erfahrung. Für viele Expats ist es nicht einfach, portugiesische Versicherungsgesetze, medizinische Definitionen, Bankanforderungen und Versicherungsbedingungen gleichzeitig zu verstehen. Genau deshalb kann ein spezialisierter Versicherungsmakler einen grossen Unterschied machen.
C1 Broker arbeitet täglich mit Expats in Portugal und kennt die Unsicherheiten, die entstehen, wenn Menschen in einem neuen Land Versicherungen abschliessen müssen. Es geht nicht nur um den Vertrag. Es geht um Lebenssituationen, Immobilienkäufe, Familienabsicherung, gesundheitliche Vorgeschichten, Sprachbarrieren und das Bedürfnis nach verlässlicher Orientierung.
Ein Makler wie C1 Broker arbeitet nicht für eine einzelne Versicherungsgesellschaft. C1 Broker vergleicht, analysiert und recherchiert im Interesse des Kunden. Das bedeutet, dass verschiedene Versicherer geprüft werden können, um eine Lösung zu finden, die zur Situation des Kunden passt. Besonders bei sensiblen Themen wie dem Recht auf Vergessen ist diese unabhängige Perspektive wichtig.
C1 Broker hilft Kunden, die relevanten Fragen zu klären: Welche Frist gilt? Welche medizinischen Informationen sind noch relevant? Welche Unterlagen sollten vorbereitet werden? Welche Versicherer gehen mit solchen Situationen besonders professionell um? Welche Bedingungen sind wirklich passend? Und was passiert, wenn später Fragen oder Probleme entstehen?
Für deutschsprachige Kunden ist ausserdem die verständliche Kommunikation entscheidend. Versicherungen sind schon im Heimatland komplex. In Portugal kommen Sprache, lokale Regulierung und andere Marktgewohnheiten hinzu. C1 Broker bietet Unterstützung, die nicht nur technisch, sondern auch menschlich verständlich ist.
Das Ziel ist nicht, einfach irgendeine Versicherung abzuschliessen. Das Ziel ist, eine passende Lösung zu finden, die Sie verstehen, die Ihre Situation berücksichtigt und die Ihnen langfristig Sicherheit gibt.
Autoritative Grundlage und rechtlicher Rahmen
Das Recht auf Vergessen in Portugal basiert auf dem Gesetz n.º 75/2021 und wurde durch das Decreto Lei n.º 79/2026 praktisch konkretisiert. Die Regelung steht im Zusammenhang mit dem Schutz von Verbrauchern vor diskriminierenden Praktiken aufgrund einer überwundenen oder stabilisierten gesundheitlichen Situation.
Für Versicherungen in Portugal ist die ASF, Autoridade de Supervisão de Seguros e Fundos de Pensões, die zuständige Aufsichtsbehörde. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Überwachung des Versicherungsmarktes und bei der Information von Verbrauchern.
Da sich medizinische Erkenntnisse und rechtliche Interpretationen weiterentwickeln können, sollten Betroffene ihre individuelle Situation immer professionell prüfen lassen. Ein Blogartikel kann Orientierung geben, ersetzt aber keine persönliche Beratung und keine Prüfung konkreter Vertragsunterlagen.
Fazit
Das Decreto Lei n.º 79/2026 ist ein wichtiger Schritt für mehr Fairness im portugiesischen Versicherungsmarkt. Menschen, die eine schwere Krankheit überwunden haben, sollen nicht dauerhaft durch ihre Vergangenheit benachteiligt werden, wenn sie eine Immobilie kaufen, einen Kredit absichern oder eine damit verbundene Versicherung abschliessen möchten.
Für deutschsprachige Expats in Portugal ist dieses Thema besonders relevant, weil sie sich oft in einem unbekannten rechtlichen, sprachlichen und versicherungstechnischen Umfeld bewegen. Eine frühere Erkrankung, medizinische Unterlagen aus dem Ausland und portugiesische Versicherungsformulare können schnell zu Unsicherheit führen.
Das Recht auf Vergessen kann schützen, aber nur dann, wenn es richtig verstanden und korrekt angewendet wird. Genau hier bietet C1 Broker Unterstützung. Mit Erfahrung im portugiesischen Versicherungsmarkt, englischsprachiger und internationaler Betreuung sowie einem klaren Fokus auf Expats hilft C1 Broker Ihnen, Optionen zu vergleichen, Bedingungen zu verstehen und mit mehr Ruhe zu entscheiden.
Kontaktieren Sie C1 Broker für persönliche Unterstützung
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FAQs
Was ist das Recht auf Vergessen bei Versicherungen in Portugal?
Das Recht auf Vergessen erlaubt es bestimmten Personen, eine frühere überwundene oder stabilisierte schwere Erkrankung bei bestimmten Versicherungen nicht mehr angeben zu müssen. In Portugal betrifft dies vor allem Versicherungen im Zusammenhang mit Wohnungsbaukrediten und Verbraucherkrediten.
Gilt das Recht auf Vergessen auch für deutsche Expats in Portugal?
Ja. Das Recht gilt nicht nur für portugiesische Staatsbürger, sondern für Verbraucher in Portugal, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Auch deutsche, österreichische oder schweizerische Expats können davon profitieren, wenn sie in Portugal eine betroffene Versicherung abschliessen.
Welche Fristen gelten nach dem Decreto Lei 79/2026?
Die allgemeine Frist beträgt in vielen Fällen zehn Jahre nach Abschluss der Behandlung oder fünf Jahre, wenn die Erkrankung vor dem 21. Lebensjahr aufgetreten ist. Für bestimmte Krebserkrankungen können nach der neuen Referenztabelle kürzere Fristen gelten, teilweise zwischen zwei und fünf Jahren.
Muss ich eine frühere Krebserkrankung immer bei der Versicherung angeben?
Nicht unbedingt. Wenn die Erkrankung unter das Recht auf Vergessen fällt und die geltenden Fristen erfüllt sind, muss sie bei bestimmten Versicherungen nicht mehr angegeben werden. Vor einer Entscheidung sollte jedoch immer geprüft werden, ob die Voraussetzungen tatsächlich erfüllt sind.
Kann C1 Broker mir helfen, wenn ich unsicher bin?
Ja. C1 Broker kann Ihre Situation prüfen, Versicherungsoptionen vergleichen, Ihnen die Bedingungen verständlich erklären und Sie dabei unterstützen, die richtige Lösung für Ihre Situation in Portugal zu finden.












